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Private Krankenversicherung (PKV)

Gesetzlich oder privat versichert – eine Grundsatzentscheidung

In Deutschland besteht nach wie vor die Dualität von gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV). Der private Krankenschutz ist allerdings nicht für jeden möglich. Rund 90 Prozent der Bundesbürger sind gesetzlich krankenversichert. Nur jeder Zehnte hat eine private Krankenvollversicherung. Die „Private“ wird vor allem wegen des besseren Leistungsniveaus geschätzt. In bestimmten Konstellationen bietet sie auch die günstigeren Beiträge. Die Entscheidung für die private Krankenversicherung hat Langzeitwirkung. Sie sollte daher stets gut überlegt sein.

Für wen der Wechsel möglich ist

Selbständige und Freiberufler haben grundsätzlich die Wahl, ob sie sich freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichern wollen. Das Einkommen spielt dabei keine Rolle. Das gilt auch für Beamte, für die die PKV meist wegen der Beihilfeberechtigung die bessere Entscheidung ist, sowie für Studenten. Arbeitnehmer können sich dagegen nur dann privat krankenversichern, wenn sie ein Einkommen jenseits der Versicherungspflichtgrenze erzielen. Die Grenze wird jedes Jahr der allgemeinen Einkommensentwicklung entsprechend angepasst. Im Jahr 2018 liegt der Grenzwert bei einem Jahreseinkommen von 59.400 Euro bzw. 4.950 Euro im Monat.

Was bei der Entscheidung zu beachten ist

Während die GKV-Beiträge vom Einkommen bestimmt werden, ist in der PKV das versicherte Risiko maßgebend. Das erklärt, warum junge, gesunde Menschen trotz besserem Leistungsniveau in der PKV oft weniger zahlen müssen als in der GKV. Je ungünstiger der Gesundheitszustand eines Versicherten beim Eintritt ist, umso teurer wird die „Private“. Bei privat versicherten Familien ist jedes Familienmitglied extra zu versichern. In der GKV kann dagegen vielfach die kostenlose Familienversicherung genutzt werden. Mit zunehmendem Alter steigen die PKV-Beiträge tendenziell an, auch wenn Altersrückstellungen den Beitragsanstieg abfedern. In der GKV ist das Alter für die Beitragshöhe irrelevant. PKV oder GKV? Was „sich mehr rechnet“, hängt neben dem Einkommen von der jeweiligen Lebenssituation und der familiären Konstellation ab.

Allgemein gilt: Wer auf besonders gute medizinische Leistungen und bevorzugte Behandlung Wert legt, ist in der Privaten Krankenversicherung besser aufgehoben!

Was die private Krankenversicherung bietet

Die private Krankenversicherung bietet bei den Leistungen viele Vorteile im Vergleich zur GKV:

  • Freie Arztwahl, auch Privatärzte können genutzt werden,
  • Kürzere Wartezeiten, da Ärzte bei Privatpatienten mehr abrechnen können,
  • und schnelleren Zugang zu Fachärzten und zu Psychotherapeuten,
  • zusätzliche Untersuchungen und Behandlungen, die von der GKV nicht übernommen werden,
  • stationäre Behandlung im Ein- oder Zweibettzimmer / Chefarzt*,
  • Kostenübernahme beim Heilpraktiker*,
  • relativ hohe Kostenerstattung bei Zahnersatz*,
  • bessere Leistungen bei Brillen, Hörgeräten, sonstigen Heil- und Hilfsmitteln*,
  • weltweiten Krankenschutz*,
  • Leistungen, die einmal vertraglich vereinbart sind, bleiben garantiert.

*je nach Tarif

Im Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung gibt es in der PKV keinen automatischen Krankengeldanspruch bei längerer Krankheit. Über eine Krankentagegeldversicherung ist aber eine vergleichbare Absicherung möglich.

Leistungsbeispiele aus der Praxis   

Teurer Zahnersatz: Maria S. benötigt Zahnersatz. Als Privatpatientin werden ihr 85 Prozent der anfallenden Kosten erstattet. Sie entscheidet sich für ein Implantat für rund 4.000 Euro, für das die GKV nur einen geringen Kostenzuschuss von wenigen hundert Euro gezahlt hätte. Den größten Teil hätte Maria S. selbst zahlen müssen. Das bleibt ihr dank PKV erspart.

Privilegiert im Krankenhaus: Nach einem Sturz kommt Stephan G. mit einem komplizierten Beinbruch ins Krankenhaus. Als Privatpatient genießt er die Unterbringung im Ein-Bett-Zimmer und die Behandlung durch den Chefarzt, einer anerkannten Kapazität bei dieser Art von Frakturen.

Auch beim Heilpraktiker: Martina A. schwört auf alternative Heilmethoden. Ihre Private Krankenversicherung ermöglicht ihr eine Akupunktur-Behandlung bei einem Heilpraktiker wegen ihrer chronischen Rückenschmerzen. Als GKV-Mitglied hätte sie die Kosten selbst tragen müssen.

Wovon die Beiträge abhängen

  • Wesentlich für die Beitragshöhe in der PKV sind die versicherten Leistungen. Viele Angebote sind nach dem Baukasten-Prinzip aufgebaut, sodass sich Versicherte ihren Versicherungsschutz selbst „zusammenbauen“ können.
  • Daneben spielt das versicherte Risiko eine wichtige Rolle. Hier zählen vor allem das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand. Bei der Antragstellung ist eine Gesundheitsprüfung obligatorisch. Vorerkrankungen und gesundheitsschädliches Verhalten führen zu Risikozuschlägen, Leistungsausschlüssen, ggf. zur Ablehnung.
  • Über die Vereinbarung von Selbstbehalten kann die Beitragshöhe beeinflusst werden. Viele Versicherer bieten Beitragsrückerstattungen, wenn die Versicherung längere Zeit nicht in Anspruch genommen wird.
  • Bei Arbeitnehmern zahlt der Arbeitgeber einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Er entspricht der Hälfte des Beitrags, maximal dem höchstmöglichen Arbeitgeberbeitrag in der GKV. Selbständige und Freiberufler müssen die Beiträge zu hundert Prozent selbst tragen.

Das Fazit lautet: in der privaten Krankenversicherung kann man seinen Versicherungsschutz flexibel und individuell selbst zusammenstellen. Davon hängen dann auch die Beiträge ab. Die gesetzliche Krankenversicherung bedeutet dagegen Leistungen „von der Stange.“

GKV und privater Zusatzschutz

Häufig kann es sinnvoll sein, statt einer privaten Krankenvollversicherung gesetzlich versichert zu bleiben und private Krankenzusatzversicherungen abzuschließen. Für Arbeitnehmer mit Einkommen unterhalb der Versicherungspflichtgrenze ist das de facto die einzige Möglichkeit, einen Status ähnlich wie ein Privatpatient zu erhalten. Vielfach genutzte private Zusatzversicherungen sind:

  • Zahnzusatzversicherungen (insbesondere für Zahnersatz)
  • Krankenhauszusatzversicherungen (Chefarztbehandlung, Ein-/Zweibettzimmer)
  • ambulante Zusatzversicherungen (für Brillen, Impfungen, Heilpraktiker usw.)
  • Auslandskrankenversicherungen (bei Auslandsreisen, insbesondere außerhalb Europas)

Private Krankenzusatzversicherungen bieten einen guten Zusatzschutz, wenn man sich als GKV-Mitglied nicht mit den Leistungen für Kassenpatienten zufrieden geben möchte.

Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung?

Wer sich einmal für die private Krankenvollversicherung entschieden hat, kann nur dann wieder in die GKV zurückkehren, wenn sich die beruflichen Verhältnisse so ändern, dass erneut eine Versicherungspflicht in der „Gesetzlichen“ eintritt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Selbständigkeit aufgegeben wird und eine abhängige Beschäftigung mit einem Einkommen unterhalb der Versicherungspflichtgrenze aufgenommen wird. Ansonsten sind die Rückkehrmöglichkeiten auf wenige Ausnahmen beschränkt. Jenseits des 55. Lebensjahres ist eine Rückkehr kaum noch möglich.

Worauf es beim Abschluss ankommt  

In vielen Fällen ist die private Krankenversicherung die bessere Lösung beim Krankenschutz. Die Entscheidung ist allerdings nicht trivial, da viele Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind. Es kommt auf die individuelle Situation an.

Außerdem ist die Tariflandschaft in der PKV vielfältig und unübersichtlich. Bei der Entscheidung für die private Krankenversicherung sollte von Anfang an auf einen vorteilhaften Tarif gesetzt werden. Spätere Tarifwechsel sind zwar möglich, lohnen sich aber bei längerer Versicherungsdauer nur beim bisherigen Anbieter, weil beim Anbieterwechsel ein erheblicher Teil der Altersrückstellungen verloren geht.

Guter Rat von jemandem, der sich damit auskennt, ist daher gefragt. Gerade beim komplexen Thema Krankenversicherung sollte man auf Experten-Know How setzen. Das ermöglicht eine fundierte Entscheidung und erleichtert die Wahl des besten Tarifs.

Diese Sparteninformation gibt Auskunft, welchen Leistungsumfang die genannte Versicherung üblicherweise hat. Die konkreten Versicherungsbedingungen weichen je nach Anbieter / Produkt hiervon ab. Diese Sparteninformation dient ausschließlich der allgemeinen Information über eine Versicherung und mögliche Leistungs- und Schadensfälle. 

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