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Private Rentenversicherung

Immer sinnvoll – privat fürs Alter vorsorgen

Fast jeder Bundesbürger, der heute noch aktiv im Berufsleben steht, ist mit der sogenannten „Rentenlücke“ konfrontiert - dem Betrag, der ihm im Alter fehlen wird, um seinen gewohnten Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Denn die gesetzliche Rente wird immer weniger in der Lage sein, eine ausreichende finanzielle Basis im Ruhestand zu gewährleisten. Die - an sich erfreuliche - steigende Lebenserwartung und der demographische Wandel sind dafür verantwortlich.

Betrug das durchschnittliche Rentenniveau (das Verhältnis von Standardrente und Durchschnittsverdienst) im Jahre 2000 noch 52,9 Prozent, liegt es heute (2018) bei 47,6 Prozent und wird bis 2030 voraussichtlich auf 44,3 Prozent sinken. Das zeigt, wohin die Reise geht. Private Altersvorsorge tut angesichts dieser Entwicklung Not, um die Rentenlücke zu schließen. Eine Lösung bietet die private Rentenversicherung.

Das Prinzip der privaten Rentenversicherung

Eine private Rentenversicherung folgt dem gleichen Prinzip wie eine Kapital-Lebensversicherung. Mit den Beiträgen des Versicherungsnehmers wird systematisch im Zeitablauf ein Kapitalstock aufgebaut der dann später „verrentet“ wird. Die angesparten Beiträge werden zwischenzeitlich von der Versicherung rentierlich angelegt. Die Versicherung zahlt dann daraus eine lebenslange Rente, ähnlich wie die gesetzliche Rentenversicherung. Bei der Kapital-Lebensversicherung wird das angesparte Kapital dagegen meist auf einmal ausgezahlt.

Die private Rentenversicherung erfordert - anders als die Kapital-Lebensversicherung - keine Gesundheitsprüfung. So makaber das klingen mag, das Versicherungsunternehmen hat nämlich einen Vorteil, wenn der Versicherungsnehmer frühzeitig stirbt. Denn dann muss - soweit nichts anderes vereinbart ist - die Rente nicht weiter gezahlt werden. Dafür sieht die Rentenversicherung auch nicht automatisch eine Hinterbliebenen-Versorgung vor. Ein solcher Schutz kann aber oft zusätzlich abgeschlossen werden.

Welche privaten Rentenversicherungen gibt es?

1. Die klassische private Rentenversicherung

Bei der klassischen Rentenversicherung werden die Beiträge (fest-)verzinslich am Kapitalmarkt angelegt. Das gewährleistet höchste Anlagesicherheit, was bei privater Altersvorsorge besonders wichtig ist. Der Anbieter verspricht eine garantierte Mindestverzinsung, die dem gesetzlich festgelegten Höchstrechnungszins entspricht. Daraus ergibt sich automatisch eine garantierte Mindestrente. Erzielt die Versicherung über die Garantieverzinsung hinaus Überschüsse, erhöht sich die Rentenzahlung zusätzlich.

Ähnlich wie die Kapital-Lebensversicherung hat die klassische private Rentenversicherung in den letzten Jahren unter den anhaltenden Niedrigzinsen leiden müssen. Dadurch konnten kaum noch Überschüsse erwirtschaftet werden. Trotz mehrfacher Absenkung des Höchstrechnungszinses stellt die Garantieverzinsung für die Anbieter eine Herausforderung dar. Wer heute (Stand Mitte 2018) eine klassische private Rentenversicherung neu abschließt, muss sich mit einer Garantieverzinsung von 0,9 Prozent begnügen. Das ist immer noch mehr, als manche andere Kapitalanlage bietet. Dennoch sind viele Versicherer dazu übergegangen, Rentenversicherungen mit alternativen Gestaltungen und besseren Rendite-Chancen anzubieten.

2. Indexpolicen und weitere „neue“ Rentenversicherungen

Rentenversicherungen der sogenannten „neuen Klassik“ sind eine Antwort auf die Niedrigzins-Situation. Sie bieten immer noch Garantien. Diese beziehen sich allerdings nicht mehr unbedingt auf die Verzinsung, sondern eher auf das angesparte Kapital. Bei solchen Versicherungen wird zum Beispiel der Erhalt des mit den Beiträgen angesparten Kapitals bis zur Rentenzahlung garantiert. Es gibt am Markt sehr vielfältige „Garantie-Modelle“, was den Vergleich erschwert.

Indexpolicen bilden innerhalb der „neuen Klassik“ eine besondere Spielart privater Rentenversicherungen. Auch hier werden Garantien gegeben. Die Beiträge werden zwar - wie bei der klassischen Rentenversicherung - größtenteils verzinslich angelegt, dennoch ist die Wertentwicklung über Derivate maßgeblich an einen (Aktien-)Index gekoppelt.

Die „abgeschwächte“ Garantie ermöglicht es den Versicherern, riskantere Anlagen - insbesondere in Aktien - zu tätigen, die mehr Rendite versprechen. Die Garantie begrenzt dabei das Risiko für Versicherungsnehmer und bietet insofern Sicherheit. Allerdings muss diese Sicherheit mit einem teilweisen Renditeverzicht erkauft werden - denn sie ist natürlich nicht kostenlos.

3. Fondsgebundene Rentenversicherungen

Wie der Name schon sagt, werden die Beiträge bei fondsgebundenen Rentenversicherungen nicht in verzinslichen Anlagen, sondern in Investmentfonds angelegt. Meist handelt es sich um Aktienfonds. Im Unterschied zu den Rentenversicherungen der „neuen Klassik“ gibt es hier keine Garantien. Eine fondsgebundene Rentenversicherung entwickelt sich so gut oder schlecht wie der jeweilige Fonds – mit allen Chancen und Risiken.

In der Regel können Versicherungsnehmer beim Abschluss zwischen verschiedenen Fonds auswählen. Das Fonds-Spektrum hängt vom jeweiligen Anbieter ab und variiert erheblich. So ist es nicht überall möglich, in ETFs Kapital zu bilden oder es gibt nur eine sehr eingeschränkte Auswahl. ETFs sind eine besonders günstige Form von Aktienfonds, die in Aktienindizes investieren.

Im Prinzip handelt es sich bei der fondsgebundenen Rentenversicherung um einen Fondsparplan, wie ihn auch andere Finanzdienstleister anbieten. Der Unterschied zum „herkömmlichen“ Fondssparplan liegt in der späteren Zahlung einer lebenslänglichen Rente. Die Rentenhöhe hängt dabei vom Anlageerfolg ab. Beim normalen Fondssparplan ist zwar auch eine Verrentung möglich, aber nur so lange wie das angesparte Kapital das hergibt.

Rentenversicherung und Besteuerung

Die steuerliche Behandlung von privaten Rentenversicherungen ist ein Kapitel für sich und kann an dieser Stelle nicht im Detail behandelt werden. Hier nur ein kurzer Überblick.

Bei privaten Rentenversicherungen ohne staatliche Förderung wird seit 2005 der Ertragsanteil der Rente besteuert. Die Höhe des Ertragsanteils hängt vom Alter des Versicherungsnehmers bei Beginn der Rentenzahlung ab und sinkt mit steigendem Start-Alter. Die Ertragsanteile sind gesetzlich festgelegt (§ 22 EStG). Bei erstmaligem Rentenbezug mit 65 Jahren liegt der Ertragsanteil zum Beispiel bei 18 Prozent, bei 70 Jahren sind es nur noch 15 Prozent. Bei einer monatlichen Rente in Höhe von 1.000 Euro wären dann 180 Euro (18 Prozent) bzw. 150 Euro (15 Prozent) zu versteuern.

Besondere Regeln gelten bei privaten Rentenversicherungen, bei denen das angesparte Kapital nicht als Rente, sondern als Einmal-Auszahlung erfolgt. Diese Option wird in vielen Verträgen geboten. Bei ab 2005 geschlossenen Verträgen unterliegt nur die Hälfte des tatsächlich erzielten Ertrags der Besteuerung (Halbeinkünfteverfahren), sofern der Vertrag mindestens 12 Jahre bestand und die Auszahlung frühestens ab 62 Jahren erfolgt.

Grundsätzlich anders ist die Besteuerung bei staatlich geförderten Rentenversicherungen (Riester-Rente, Rürup-Rente). Hier gilt das Prinzip der sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Das heißt:  Beiträge zur Rentenversicherung selbst sind steuerfrei. Dafür unterliegen die späteren Renten in voller Höhe der Besteuerung. Bei der Rürup-Rente gelten besondere Regelungen (steuerfreie Beiträge in der Ansparphase nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen, steuerliche Behandlung in der Auszahlphase wie bei der gesetzlichen Rente).

Rentenversicherung mit staatlicher Förderung?

Der Staat fördert die private Altersvorsorge seit 2002 mit der sogenannten Riester-Rente, seit 2005 auch mit der sogenannten Rürup-Rente. Beide Förderwege ermöglichen die private Altersvorsorge mit Rentenversicherungen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind und eine „amtliche Zertifizierung“ der Produkte vorliegt.

  • Die Riester-Rente richtet sich primär an Arbeitnehmer sowie an Berufe, bei denen die Alterssicherung über die gesetzliche Rentenversicherung erfolgt. Die Förderung besteht aus einer Kombination aus Zulagen und steuerlichem Sonderausgaben-Abzug.
  • Die Rürup-Rente ist für Selbständige und Freiberufler gedacht, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind bzw. sich über berufsständische Versorgungswerke absichern müssen, zum Beispiel Rechtsanwälte, Notare, Ärzte usw. - Zulagen sind hier nicht vorgesehen. Die Förderung erfolgt ausschließlich über die steuerliche Begünstigung.

Die steuerliche Begünstigung bzw. Zulagengewährung scheint auf den ersten Blick für Rentenversicherungen mit Riester- oder Rürup-Förderung zu sprechen. Allerdings gibt es hier auch ein paar „Wermutstropfen“. Bei den Steuervorteilen handelt es sich wegen der nachgelagerten Besteuerung mehr um Steuerverschiebungen in die Zukunft als um echte Steuerersparnisse. Das kann sich unter dem Strich rechnen, der Effekt ist aber oft geringer als gedacht.

Die zertifizierten Verträge sind aufgrund der gesetzlichen Vorgaben meist deutlich inflexibler als private Rentenversicherungen „am freien Markt“ und ein vorzeitiger Ausstieg ist kaum möglich. Das Auswahl-Spektrum an Produkten ist geringer. Überdies zeichnen sich viele Förderprodukte durch ungünstige Gestaltungen und hohe Kosten aus, die die Rendite schmälern und einen großen Teil der Förderung wieder „auffressen“. Daher sollte der Abschluss einer solchen Versicherung immer besonders kritisch geprüft werden.

Die richtige Rentenversicherung auswählen

Um die Rentenlücke tatsächlich zu schließen, ist echtes Expertenwissen erforderlich. Das fängt bereits bei der Berechnung der Rentenlücke an, weil deren Höhe von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, für die bestimmte Annahmen zu treffen sind. Know How ist auch bei der Auswahl der richtigen Rentenversicherung gefragt. Der Markt ist unübersichtlich und Vergleiche sind wegen der vielen unterschiedlichen Ausgestaltungen besonders schwierig. Da es bei Rentenversicherungen fast immer um langfristige Kapitalbildung und -bindung mit erheblichen Summen geht, ist besondere Sorgfalt nötig.

Last but not least müssen die persönlichen Rahmenbedingungen und Wünsche des Versicherungsnehmers berücksichtigt werden – zum Beispiel die berufliche Situation, die Form der gesetzlichen Alterssicherung, die Lebensplanung, persönliche Einstellungen zu Rendite, Risiko und Verfügbarkeit. Es gibt daher viele gute Gründe, bei der Entscheidung für eine private Rentenversicherung Vorsorgeexperten zu vertrauen.

 Dieser Überblick dient ausschließlich der allgemeinen Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen können wir keine Gewähr übernehmen, insbesondere nicht für steuerrechtliche Inhalte. Wenden Sie sich ggf. an einen Steuerberater. Bei evtl. genannten Leistungs- und Tarifmerkmalen gelten die Tarifbedingungen des jeweiligen Versicherers.

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